Energiefinanzierung – Infos
Der Begriff Energiefinanzierung findet immer mehr Akzeptanz in unserer deutschen Umgangssprache. Zurückzuführen ist die Entwicklung dieses Begriffs auf die von Menschenhand ausgelöste negative Klimaveränderung, den Abbau von klimaschädlichen Emissionen, der Modernisierung von alten Technologien, der Einführung von neuer klimaschonender, sauberer Umwelttechnik, und deren Finanzierbarkeit.
Um weltweit eine klimaschonende Lebensweise der Menschen durchzusetzen, wird von jedem Einzelnen, Einsicht und nachhaltiges Handeln gefordert. Angefangen beim Bau neuer Häuser mit entsprechend moderner Dämm- und Heiztechnik sowie der energetischen Sanierung von Gebäuden aller Art. Durch die relativ hohen Kosten, die der Einsatz modernster Technik fordert, bieten diverse Kreditinstitute so genannte Energiefinanzierungen an.
Ziel ist zinsgünstiges Kapital, gekoppelt mit Fördermaßnahmen vom Staat, zur Wandlung von CO2 ausstoßenden Techniken, in saubere, umweltverträgliche Energie einzusetzen und damit dem für uns allen negativen Klimawandel entgegenzuwirken.
In den letzten Jahren wurden von den G 8 Staaten einige Initiativen für Klimaschutz und zur Förderung „sauberer Energie“ angestoßen. Internationale Finanzinstitutionen, darunter die Weltbank, die Europäische Investitionsbank, die Asiatische Entwicklungsbank spielen dabei eine führende Rolle. Es sollen Entwicklungsländer mit Energiefinanzierungen dabei unterstützt werden, ihre Energieversorgung klimafreundlich umzugestalten, so dass immer mehr saubere Energie genutzt werden kann.
Speziell in Deutschland wird Energiefinanzierung für bestimmte, klar definierte Projekte von einzelnen Banken, darunter die KFW Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder die DKB (Deutsche Kredit Bank), angeboten. Finanzierungsprogramme solcher Art können von Privatleuten als auch von Firmen und Kommunen in Anspruch genommen werden. Wichtig dabei ist, die energetisch positive Umweltausrichtung.
Beispiele zur Finanzierung sind regenerative Systeme zur Wärme- und Stromerzeugung, darunter versteht man solarthermische Anlagen zur Warmwasser Gewinnung, Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung, Wärmepumpen oder auch Pelletheizungen um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Die Wärmedämmung ist ein wichtiger Aspekt, aber nicht nur das Mauerwerk muss gedämmt sein, sondern auch Isolierglasscheiben unterliegen einer Umweltnorm. Es ist empfehlenswert sich im Vorfeld bei kompetenten und neutralen Beratern zu informieren und/oder sich Gutachten erstellen zu lassen. Damit kann im Vorfeld geklärt werden, ob eine Energiefinanzierung zum Tragen kommt.
Generell ist festzuhalten, dass sämtliche baulichen Vorhaben mit den Kreditgebern abzuklären sind. Dabei ist auch wichtig zu recherchieren, welche staatlichen Fördermaßnahmen der Bundesregierung mit einfließen können, um eine effiziente Energiefinanzierung zu gewährleisten.